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Saale-Unstrut-Mobilität e.V. (SUM)

Was ist das für ein Projekt?

Mit einer Idee zur Verbesserung der dörflichen Mobilität, entwickelt von Bürgerinnen und Bürgern aus Schleberoda, hat die Stadt Freyburg (Unstrut) erfolgreich bei einer Ausschreibung des Netzwerks Stadt-Land teilgenommen. Mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums konnte die Stadt zwei Elektroautos anschaffen und die dorf-mobil.app programmieren lassen, mit der jetzt schon die  Mobilität der Zukunft erprobt wird. Der Verein Saale-Unstrut-Mobilität e.V. ist mit der Umsetzung des Projekts in Schleberoda betraut worden.

Übersicht

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MDR Podcast – Elektro-Autos und Apps: Schleberoda’s Revolution des ländlichen ÖPNV – 12.2023

Eröffnungsveranstaltung Dorf-mobil.app

Wochenspiegel – Veröffentlichung der App und des Elektroautos mit Ladesäule – 05.2023

RTL Beitrag: Kein Bus nach 16.30 Uhr! – 05.2023

MZ Artikel- Elektroautos für Schleberoda: Ein Blick in die Zukunft der Mobilität im Burgenlandkreis – 04.2023

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Nutzungsbedingungen

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Ladestation

Welche Idee steckt dahinter?

Die Idee des Projekts ist das gemeinschaftliche Teilen von Elektroautos mithilfe einer neuartigen App, die die Fahrzeuge nach sozialen Kriterien disponiert. Der Grundgedanke greift alte dörfliche Tugenden auf: „Wir kennen uns, wir leben zusammen und wir helfen uns gegenseitig über alle Generationen hinweg“. Die App, die auf einem Smartphone ebenso läuft wie auf einem Tablet oder Computer, ermöglicht den Dorfbewohnerinnen und -bewohnern, ihre Mobilitätswünsche zu vernetzen. Erkennt die App, dass zwei oder mehr Wünsche deckungsgleich sind, bringt sie die Anfragen zusammen und belohnt diejenigen, die andere mitnehmen.

Wer wir sind und was wir tun.

Die eigens für dieses Projekt entwickelte dorf-mobil.app erlaubt es Dorfbewohner*innen aller Altersgruppen, mit einer sehr einfachen Eingabemöglichkeit einen Mobilitätskalender zu führen. Mit Hilfe von KI werden die Mobilitätswünsche aller Beteiligten zusammengeführt und Vorschläge für gemeinsame Fahrten erstellt. Die App zeigt, welche Umwege ggf. gemacht werden müssen, um die Interessen aller Mitfahrenden zu berücksichtigen, macht Vorschläge zur besten gemeinsamen Fahrtzeit und -strecke, eröffnet jeweils einen „Touren-Chat“, mit dem die Teilnehmenden einer Fahrt untereinander kommunizieren können, zeigt den Status der
gemeinschaftlich genutzten Fahrzeuge an (Pflege, Ladestand) und erlaubt auch das Öffnen und Schließen des Fahrzeugs per Smartphone. Mitfahrende ohne Führerschein (z.B. Kinder und Senioren) können die App auch ohne diese Zusatzfunktionen nutzen und/oder sich auch von anderen Menschen (Kinder, Eltern etc.) assistieren lassen. Die App belohnt zudem die Fahrer*innen, die andere mitnehmen, mit einer Ermäßigung der Fahrtkosten, zeigt alle Rechnungen an und sorgt für die Abbuchung der Beiträge.

Die App

Dorf-mobil.app Logo
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Bilderreihe der dorf-mobil.app

Unsere Fahrzeuge

Hyundai KONA
Citroën Spacetourer
Citroen SPACETOURER

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Der Verein Saale-Unstrut-Mobilität e.V. (SUM) steht jedem Menschen offen. MIt Erwerb der Mitgliedschaft erklärt man sich mit den Nutzungsbedingungen einverstanden und kann sofort von den Vorteilen des Projekts profitieren. Mitglied werden können Menschen mit und ohne Führerschein; mit Fahrerlaubnis können Mitglieder sowohl selbst fahren als auch gefahren werden. Ohne Führerschein gilt selbstverständlich nur das passive Fahren (mitgenommen werden).

Das Mobilitätsprojekt Schleberoda ist als Studie konzipiert und erprobt die Mobilität der Zukunft nicht nur für das eigene Dorf. Vielmehr sind auch andere Gemeinden eingeladen, über den Einsatz der App bei sich nachzudenken. Die Programmierung ist bewusst so offen gestaltet, dass die Übertragung auf andere Dörfer ohne großen Aufwand jederzeit möglich ist. Voraussetzung ist allerdings, dass auch diese Dörfer ohne Gewinnerzielungsabsicht arbeiten und das Projekt als das nutzen, wofür es eingerichtet wurde: als ein soziales, gemeinwohlorientiertes gemeinschaftliches Fahren, das den ÖPNV sinnvoll ergänzen kann.

Der Vorstand des Vereins Saale-Unstrut-Mobilität e.V. (SUM) besteht aus sechs Mitgliedern, die sich um alle Belange des Projekts kümmern. Sie sind erreichbar unter der Mailadresse sum.schleberoda@gmail.com

Trägerin des Projekts

Trägerin des Projekts und Eigentümerin von Fahrzeugen und App ist die Stadt Freyburg (Unstrut), vertreten durch ihren Bürgermeister Udo Mänicke. Durchgeführt wird das Projekt als Studie vom Verein Saale-Unstrut-Mobilität e.V. (SUM), der auch die örtliche Ladesäule betreibt.

ELER EU Sachsen-Anhalt Fördermittelgeber Logo

Sponsoren

Der Verein Saale-Unstrut-Mobilität e.V. (SUM) bedankt sich bei der Sparkasse Burgenlandkreis und den ÖSA-Versicherungen, die beide an das Projekt geglaubt haben. Ohne ihre großzügige Unterstützung hätte das Projekt nicht so erfolgreich starten können.